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Juwel Rio 180 LED

Einrichtungsbeispiel Juwel RIO 180 LED - Gesellschaftsbecken

Ich habe mich bewusst für ein Gesellschaftsbecken (also Fische und Pflanzen von unterschiedlichen Kontinenten) entschieden. Als ich mein erstes Aquarium eingerichtet habe, fehlte mir einfach das Wissen, welche Pflanze und welcher Fisch von welchem Kontinent kommt. Ich wollte ein attraktives Pflanzenbecken mit friedlichen Fischen, die in unserem mittelhartem Leitungswasser klarkommen.

Technische Ausstattung

Mein Aquarium hat die Standardausstattung gemäß Hersteller. Ich verwende den klassischen Innenfilter, die dazugehörige Pumpe, den Heizstab und Anfangs auch die dazugehörige LED Beleuchtung. Bei Youtube gibt es großartige Videos von Zoofachhändlern, die die Juwel Aquarien vorstellen.

Zusätzlich habe ich mich für eine CO2 Anlage mit Nachtabschaltung entschieden. Es geht auch ohne CO2 aber dann ist man mit der Pflanzenwahl schon ziemlich eingeschränkt und ich wollte nicht nur einfach Fische sondern eine schöne Unterwasserlandschaft mit verschiedenen tollen Pflanzen. Mein Aquarium hat also eine Dennerle CO2-Anlage mit einem Magnetventil und einer 500g CO2-Pflasche. Anfangs habe ich den Dennerle Flipper mit der CO2 Anlage verwendet, habe dann aber ziemlich schnell auf den Co2-Diffusor von Dennerle in Größe M umgestellt.

Später kam dann noch der Juwel Oberflächen Skimmer und eine Kühlung für heiße Sommertage dazu.

Vielmehr an Technik habe ich an meinem Rio 180 nicht!

Lichttechnik

Wie gesagt zu Beginn habe ich die mitgelieferte Standard LED Beleuchtung von Juwel verwendet. Die ist wirklich nicht schlecht! Meine Pflanzen kamen damit sehr gut klar und sind auch normal gewachsen. Sicher das ist jetzt keine High End Beleuchtung für ein anspruchsvolles Aquascape aber für meine Vorstellung von einem schön bewachsenen Gesellschaftsbecken hat es gereicht. Das Einzige was mich wirklich daran störte war das man die Beleuchtung halt nur AN oder AUS schalten kann.

Bodengrund

Zum Thema Bodengrund habe ich mir einige tolle Youtube Beiträge angesehen, um zu verstehen, wie im Aquascaping das Fundament für eine schöne Unterwasserlandschaft gelegt wird. So habe ich mich in meinem Aquarium für folgenden Bodengrund entschieden:

Was man als erstes lernt beim Aquascaping ist, dass man das Aquarium nicht einfach platt mit einer Schicht Kies oder Sand auffüllt, sondern es z.B. leicht von vorne nach hinten ansteigen lassen kann, um mehr optische Tiefe zu gewinnen. Ich habe also die hinteren Bereiche erst mit dem JBL Vucano Mineral etwas aufgehöht und dann darüber eine dicke Schicht Soil angeordnet. Wenn man nur Soil nimmt, wird sich das Soil über die Zeit absenken bzw. der Aufbau hält nicht lange. Das JBL Vulcano Mineral bleibt gut in Form und der Soil ist sehr nährstoffhaltig und die meisten Aquarienpflanzen wachsen darin sehr gut.

Im Vordergrund wollte ich unbedingt einen hellen freundlichen Sand mit einer Freifläche, auf der man dann hoffentlich die Fische schön beobachten kann. Wichtig ist, dass man sich genau überlegt, wie man die verschiedenen Materialien Sand und Soil sauber voneinander trennt. Sonst ist der Frust später groß, weil sich die beiden Bodengründe vermischen und der erhoffte Gestaltungseffekt ausbleibt!

Die Trennung kann man gut durch Steine oder Hölzer umsetzen und auch hier kann ich euch einige tolle Youtube Videos ans Herz legen, die zeigen wie man Löcher zwischen Steine mit Filterwatte füllt und Soil und Sand gut mit dem Hardscape abtrennt.

Hardscape

Na klar durfte in meinem Aquarium eine Auswahl an Steinen und Wurzeln nicht fehlen. Da wir mittelhartes Leitungswasser haben und ich keine Osmoseanlage für mein Aquarium wollte, habe ich bei den Steinen darauf geachtet, dass diese das Wasser nicht zusätzlich aufhärtet. Man kann auch gut selbst gesammelte Steine nehmen und einfach etwas mit etwas Essig Essenz testen, ob der Stein kalkhaltig ist oder nicht. Dazu den Stein mit etwas Essig übergießen und wenn es anfängt zu brodeln ist er kalkhaltig. Ich habe einige selbstgesammelte Steine von der Ostsee mit schwarzer Lava kombiniert. Die Steine bilden einen schönen Kontrast zu dem hellen Sand und halten den Soil fern von der Sandfläche.

Als weiteren Eyecatcher habe ich 2 Wurzeln auf die erhöhten Hintergrundbereiche platziert. Ich mag Holz sehr gerne im Aquarium, da es einen natürlichen Look macht. Zudem brauchen manche Fische Holz für Ihre Verdauung und raspeln immer wieder an der Holzoberfläche lang. Wenn man Holz für sein Aquarium nimmt muss man bedenken, dass es beim Füllen des Aquariums leider dazu neigt aufzuschwimmen. Man kann es Wochenlang vorher Wässern (aber dazu hatte ich keine Geduld) oder man muss sich überlegen, wie man es unten hält. Am einfachsten ist es, das Holz mit Steinen zu beschweren, die man sowieso im Scape haben möchte oder die man nur temporär drin lässt.

Auf Holz oder Steine lassen sich später super Aufsitzerpflanzen oder Mosse befestigen. Aber dazu später mehr.

Aquarienpflanzen

Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund

Ersteinrichtung

Erste Umgestaltung

Zweite Umgestaltung

Fischbesatz

Erstbesatz nach 4 Wochen

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Zubehör und Dekoration

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